Kein schöner Anblick! Der Luzerner Bahnhofsplatz unter dem Triumphbogen erinnert spätabends (und frühmorgens) eher an eine neapolitanische Mülldeponie, als an einen Treffpunkt in der Stadt Luzern. Pizzaschachteln, Bier- und Schnapsflaschen, kurz: Abfall, soweit das Auge reicht. Für dieses Phänomen gibt es mittlerweile ein neudeutsches Wort: „Littering“. Am 08. Februar haben sie die Möglichkeit, Massnahmen dagegen zu ergreifen.
Turnschuhe, Videokassetten und Coladosen
Im Kanton Luzern ist „Littering“ ein Problem. Abfall wird achtlos weggeworfen oder liegengelassen. Ein weiteres Beispiel: Die Schneeschmelze bringt in den kommenden Tagen allerlei Wunderliches zu Tage. Was Bauern oder Gemeindearbeiter auf dem Land entlang der Strassen einsammeln, strapaziert die Vorstellungskraft: Turnschuhe, Videokassetten und ganze Abfallsäcke. Leider haben weder private, noch staatliche Aufklärungskampagnen in den vergangenen Jahren den gewünschten Erfolg erzielt. Es braucht zusätzliche Massnahmen. Es soll nicht mehr nur die gesamte Gesellschaft mit Steuerfranken die Reinigungsarbeiten bezahlen. Die Abfallsünder selbst sollen in Zukunft zur Verantwortung gezogen werden. Wer erwischt wird, soll bezahlen!