Starke Stadtregion - Yes we can!
Unbestritten. Mit der Abstimmung vom 17. Mai zur starken Stadtregion steht uns eine wichtige Entscheidung bevor. Gerade dabei scheint es aus Sicht der JCVP Kriens aber zentral, sich eine gewisse Gelassenheit und auch Humor zu bewahren.
Stilistisch ist Humor bei der Gegnerschaft allerdings ein echter Schlankmacher: Man muss meilenweit laufen, bis man ihn trifft. Es werden uns Phantombilder an die Wand gemalt, befürwortenden Politikerinnen und Politikern wird unterstellt, sie seien ihren Wählern gegenüber nicht ehrlich und führten an „geheimen“ Treffen unsere Gemeinden in den Abgrund, und so weiter.
Dieser negative Zugang der Gegnerschaft missfällt uns von der JCVP Kriens.
Lassen sie unsere Gemeinden selbstbewusst nach Verbesserungsmöglichkeiten bei Kooperationen unter Gemeinden suchen, statt wie kleine, halb angebissene Osterhasen im Kühlschrank-Ecken vor Angst vor irgendwas zu erzittern und in Stillstand und Starre vor sich hinzuvegetieren...
Nicht die Angst vor Fusionen soll unser Denken und Handeln dominieren, nein… die Chancen, Dienstleistungsqualität, Effizienz und Professionalität der Gemeindeverwaltungen in der Agglo Luzern zu steigern, das muss unser Ziel sein! Das macht uns auch im grösseren Kontext wettbewerbsfähiger! Natürlich, alles hat zwei Seiten. Aber davon ist immer mindestens eine Seite positiv. Und genau vor diesem Hintergrund ist die gewissenhafte Abklärung aller Vor- und Nachteile ganz zentral.
Dabei bleibt die Autonomie jeder Gemeinde zu jeder Zeit gewahrt, dies ist ganz zentral. Zur Veranschaulichung (selbstverständlich auch mit einem Augenzwinkern…):

In der Darstellung ist ersichtlich, dass alle am Prozess beteiligten Gemeinden eigenständig entscheiden, mit wem sie welche Kooperationen eingehen können und wollen oder nicht.
Keine Gemeinde darf arrogant sein, jede einzelne Gemeinde kann in diesem Prozess von den anderen Gemeinden lernen! Halten wir den Druck und geben wir den Gemeinden die Chance, zugleich alle Departemente gründlich zu durchleuchten und zusammen mit anderen Agglomerationsgemeinden, die das gleiche auch tun, nach Verbesserungen zu suchen! Es ist wie in der Natur: „Kohle wird nur unter Druck zu Diamant“. Wenn wir jetzt „nein“ sagen und den Abklärungsprozess abwürgen, dann verlieren wir diesen Verbesserungsdruck. Und damit verlieren zugleich die Möglichkeit, überhaupt etwas zu gewinnen!
Lassen sie sich nicht Sand in die Augen streuen von all denen, die glauben, mit einem einzigen von falschem Lokalpatriotismus geleiteten „Nein“ die Antwort auf substanzielle politische Fragen der nächsten Jahre schon in den Händen zu halten! Mit einem „Nein“ haben wir nichts zum Meistern der Herausforderungen in den nächsten Jahren beigetragen! Stimmen sie deshalb „Ja“ zum Beitritt in das Projekt „Starke Stadtregion“ (in Kriens: „Ja zur Variante A“)!
Yes we can…
…à propos: Haben Sie sich auch schon überlegt, wie Obama sich zum Beitritt in das Projekt „Starke Stadtregion Luzern“ äussern würde, wenn er Bürger der Agglomeration Luzern, z.B. von Kriens, wäre? Die JCVP Kriens hat sich diese Gedanken gemacht… www.youtube.com/watch
P.s.: Ein bisschen Werbung in eigener Sache… Die JCVP Kriens veranstaltet regelmässig „JCVP-Träffs“ mit Gästen. Der nächste „JCVP-Träff“ findet heute (Freitag, 8. Mai) Abend, 20 Uhr, im Säli des Restaurant Wichlern in Kriens statt. Zu Gast heute Abend ist Pius Zängerle, Vize-Präsident der CVP des Kantons Luzern. Wir von der JCVP Kriens würden uns sehr freuen, wenn wir auch diesmal wieder möglichst zahlreich Gäste begrüssen dürften.
