Bundesratswahlen: CVP muss mit Koni Graber reden
Die CVP Fraktionsspitze lässt heute verlauten, dass sie mit Personen aus den eigenen Reihen eine mögliche Bundesratskandidatur sondieren will. Dies mit dem Ziel, dass „der Bundesrat mit Personen zusammengesetzt ist, die kompetent sind und im Interesse des Landes zusammenarbeiten wollen.“ Nur schon die Tatsache, dass diese Eigenschaften besonders hervorgehoben werden, spricht mit Blick auf die abtretenden Bundesräte Bände.
Folge dieser Mitteilung ist, dass nun auch das „Namedropping“ bei der CVP los geht. Aus meiner Sicht ist klar, dass beim „Fallen der Namen „ jener von Koni Graber mit dabei sein wird und dass dieser länger hängen bleibt als andere. Denn unser Ständerat Koni Graber tut mit seiner unaufgeregten und sachlichen Art sowie seiner Sachkomptenz, Schaffenskraft und Fähigkeit zur Integration jedem Gremium gut. Selbst beim höchsten politischen Gremium wie der Bundesrat wäre dies der Fall. Koni Graber ist zwar erst in der ersten Legislatur, hat sich aber bereits einen hervorragenden Namen geschaffen. Zudem würde mit ihm der legitime Anspruch der Innerschweiz ebenfalls berücksichtigt.
Obwohl man in unseren Reihen nicht überzeugt ist, dass ein erneutes Antreten der CVP bei einer Bundesratsersatzwahl wirklich klug ist, muss die kantonale Parteileitung sowohl mit Koni Graber und der schweizerischen Parteispitze Gespräche führen. Bei unseren Überlegungen und Argumenten wird aber auch eine zentrale Rolle spielen, dass wir nicht Gefahr laufen wollen, eine unserer stärkeren Vertreter in Bern zu verheizen.
